Was ist ein Tracker

Mit einem Tracker kann man den Erfolg einer Bannerkampagne überprüfen. Normalerweise ist ja nach dem Klick-Tracking für einen AdServer die „Sache“ beendet, d.h. niemand kann nachvollziehen, ob der Nutzer auf der Zielseite nach dem Banner-Klick etwas gekauft hat (was auch immer dort beworben wird).

Bei einem Tracker wird auf der Website des Werbetreibenden ein Tracking-Code installiert, und zwar auf der „Confirmation-Page“ (bei einem Shop-System z.B. nach dem Bezahlvorgang). Dies kann ein einfacher Tracker sein, der keine weiteren Informationen als „erfolgreicher Abschluß“ übermittelt, oder aber auch zusätzliche Variablen übermittelt (user_id, orderID, Datum/Uhrzeit, Höhe des Warenkorbs, …).

Der AdServer (OpenX) zeichnet diese Tracker-Impressions zunächst wie andere Impressions auf und speichert alle (vorher zu diesem Tracker definierten) Variablen mit ab. Während des Wartungslaufes versucht OpenX dann diese Tracker-Impressions gegen Banner-Impressions (=> view-window) oder Banner-Klicks (=>click-window) abzugleichen. Ist eine Zuordnung möglich (OpenX erkennt den Benutzer wieder und die Tracker-Impression liegt innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens (=> …-window), erscheint in der Statistik eine (Pending-) Conversion, je nach Status des Trackers (Pending oder Approved).

Wichtig hierbei: Tracker-Impressions werden gegen die RAW-Impressions/Klicks abgeglichen, d.h. wenn man z.B. ein Zeitrahmen von 5 Tagen wählt, die RAW-Daten aber nach 2 Tagen löschen läßt, können Tracker auch nur gegen die vorhandenen 2 Tage abgeglichen werden.

Der Abgleich von Trackern ist vergleichsweise zeitaufwendig, da ja gegen die RAW-Daten abgeglichen wird.

Sinnvoll wird der Einsatz von Tracker z.B. bei Lead-Kampagnen, d.h. der Werbetreibende bezahlt nicht per Banner-Klick, sondern für jeden erfolgreichen Vertragsabschluß (z.B. Mobilfunkverträge, etc.). Allerdings ist die Vergütung pro Vertragsabschluß dann wesentlich höher.

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